Zum Weltfrauentag 2024

Veröffentlicht am 08.03.24

© AdriaVidal/shutterstock

Heute am 8. März ist internationaler Frauentag. Mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen wird auf die Situation der Frauen in Deutschland und der Welt hingewiesen. Denn noch immer gibt es einige Hürden auf dem Weg zu echter Gleichberechtigung: Gender Data Gap oder Gender Pension Gap sind nicht einfach nur neumodische Bezeichnungen für Statistiken, sie erfassen z.T. massive Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Auch in der Geburtshilfe bestehen in Sachen Geschlechtergerechtigkeit Defizite: Eine Sectio-Rate von 30 Prozent, z.T. unnötige Interventionen, Gewalterleben, traumatisierende Geburten – eine frauenzentrierte Gesundheitsversorgung sieht anders aus. Daher appelliert Ulrike Geppert-Orthofer, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbands (DHV): „Alle Verantwortlichen, die an überholten Behandlungsmustern festhalten und die längst überfällige Weiterentwicklung von Qualitätsstandards für die Versorgung gesunder Schwangerer aufhalten, müssen sich fragen lassen, welches Rollenverständnis sie Frauen heutzutage und ihrem Recht auf eine unversehrte, physiologische Geburt entgegenbringen. Im 21. Jahrhundert ist der Impact der physiologischen Geburt hinreichend durch Studien belegt. Nun ist es Zeit für einen Paradigmenwechsel.“

Die gesamte Pressemitteilung des DHV zum internationalen Frauentag finden Sie hier: hebammenverband.de/presse