Folgen für das Baby

Veröffentlicht am 30.01.24

© Kinodel/Pixabay

Ein US-Forscherinnen*-Team untersuchte die Auswirkungen von Cannabis-Konsum in der Schwangerschaft. Man konzentrierte sich auf folgende Aspekte:

  • niedriges Geburtsgewicht
  • Mangelgeburt
  • Frühgeburt
  • Aufnahme auf Neugeborenen-Intensivstation

In die Analyse wurden Daten von 364.924 Babys einbezogen, die zwischen 2011 und 2020 geboren wurden. Ob die Mütter während der Schwangerschaft Cannabis konsumiert haben, wurde zum einen via Selbstauskunft, zum anderen via Urintest ermittelt: 22.624 der untersuchten Ungeborenen waren demnach Cannabis ausgesetzt. Die Auswertung ergab für alle oben genannten Ereignisse ein erhöhtes Risiko, besonders deutlich fiel dies bei niedrigem Geburtsgewicht (+20 Prozent) und Mangelgeburt (+ 24 Prozent) aus. Die Ergebnisse bekräftigen, dass Kiffen in der Schwangerschaft schädlich für den Fötus und langfristige Auswirkungen auf das Kind haben kann.

Quelle: Am J Obstet Gynecol