Risiko für psychische Erkrankungen

Veröffentlicht am 22.05.24

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Forschende des Zentralinstituts für seelische Gesundheit in Mannheim untersuchten die genetischen Auswirkungen von Stress. Sie werteten Blutproben, MRT-Aufnahmen und Fragebögen von 395 gesunden Teilnehmerinnen* aus. Im Fokus: Das Gen FKGP5, welches u.a. in Zusammenhang mit Depressionen und relevant ist bei der Stressregulation. Es zeigte sich, dass durch äußere Umwelteinflüsse zu einer Methylierung der Erbsubstanz führt, was wiederum zu Veränderungen der Hirnfunktionen führt. Einfach gesagt: Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Stress in der Kindheit die Funktion von Genen beeinflusst und so das Risiko erhöht, später eine psychische Krankheit zu entwickeln.

Zur Studie: www.biologicalpsychiatryjournal.com