Neue Leitlinie: Harninkontinenz bei Frauen

Veröffentlicht am 03.05.22

Rund 30 Prozent aller Frauen leiden an Harninkontinenz. Ursachen können ein geschwächter Beckenboden nach vaginaler Geburt oder Geburtsverletzungen sein (mehr dazu in der aktuellen Ausgabe des Hebammenforums). Nun wurde erstmals eine S2k-Leitlinie zur Harninkontinenz bei Frauen veröffentlicht, welche die Erkenntnisse zusammenfasst, die bislang in getrennten Leitlinien zu finden waren. Im Fokus hatten die Autorinnen* unter der der Federführung der DGGG (Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe) neben der Diagnostik die verschiedenen Therapieformen. Als grundlegend wird eine sorgfältige Anamnese betont. Des Weiteren werden die konservativen Methoden zur Behandlung von Harninkontinenz hervorgehoben. Dazu gehören Empfehlungen zur Änderung des Lebensstils (Gewichtsreduktion, geringerer Kaffeekonsum) sowie Angebote für das Training des Beckenbodens. Hier können Sie die Leitlinie einsehen: https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/015-091l_S2k_Harninkontinenz-der-Frau_2022-03.pdf