Frühwarnung und Nachsorge
Veröffentlicht am 16.07.26

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Bereits in der Schwangerschaft lassen sich Marker für eine spätere Herz-Kreislauferkrankung entdecken. Zu diesem Schluss kamen Forschende des Universitätsklinikums Freiburg in Zusammenarbeit mit dänischen Wissenschaftlerinnen*. Sie werteten Daten einer dänischen Kohortenstudie aus und untersuchten Blutmarker von über 2.000 Schwangeren. Zudem fanden Daten zur Entwicklung von Herz-Kreislauferkrankungen in den nachfolgenden zwölf Jahren Eingang in die Analyse. Das Ergebnis: Ist im letzten Trimester der Wert von Blutmarker sFlt-1 erhöht, steigt das Risiko, später Probleme mit der Herzgesundheit zu bekommen – und das lange, bevor Symptome auftreten. Umso wichtiger ist bei Präeklampsie und anderen blutdruckbedingten Komplikationen die Nachsorge, um die Herzgesundheit langfristig im Blick zu behalten.
Quelle: JAMA Cardiology