Der Mond und sein Einfluss
veröffentlicht am 07.09.26

© Stela-Subashi/shutterstock
Dass der Mond einen relevanten Einfluss auf unser Leben auf der Erde hat, ist nicht von der Hand zu weisen. Aber ist an dem Aberglauben, dass er auch Auswirkungen auf bevorstehende Geburten hat, etwas dran? Bei Vollmond werden mehr Kinder geboren, heißt es. Ob das stimmt, wollten Forschende der Medizinischen Universität Wien herausfinden. Sie analysierten Daten von 463.000 Geburten in Österreich in einem Zeitraum von acht Jahren. Kaiserschnitte und künstlich eingeleitete Wehen wurden ausgeschlossen. Anhand dieser Daten setzte man Geburtszeitpunkt und Mondphase in Zusammenhang. Das Ergebnis: Etwa die Hälfte der Geburten fand am Tag statt (52,4 Prozent), die andere Hälfte in der Nacht (47,6 Prozent). Am Tag wurden 3,3 Prozent der Kinder während Vollmondphasen geboren, 3,4 Prozent bei Neumond und 93,3 Prozent während der übrigen Mondphasen. Nachts zeigte sich eine ähnliche Verteilung. Fazit: Wie bereits vorige Studien fand auch diese keinen Zusammenhang zwischen Mondphase und Geburtszeitpunkt. So verbleibt der Einfluss des Erdtrabanten auf Geburten wohl im Bereich des Aberglaubens.
Quelle: Birth