Frühzeitige Unterstützung hilft

veröffentlicht am 10.09.26

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Kommt ein Kind zu früh auf die Welt, ist dies mit diversen Herausforderung für den neuen Erdenmenschen, die Familie und das medizinische Personal verbunden. Der schwierige Start ins Leben muss aber nicht den späteren Lebensweg bestimmen. Das fanden Forschende der Universität Warwick heraus. Sie begleiteten 416 Frühgeborene bis zu ihrem 34. Lebensjahr und erhoben Daten zum Gesundheitszustand, Lebenszufriedenheit, sozialen Beziehungen und der wirtschaftlichen Situation. Über die Hälfte der ehemals Frühgeborenen ist im Erwachsenenalter zufrieden und führt ein stabiles Leben. Etwa 18 Prozent, also jede Fünfte* der Befragten hatte Schwierigkeiten, die häufiger auftraten als bei Termingeborenen. Die Studienautorinnen* schließen daraus, dass Frühgeburt zwar ein Risikofaktor ist, aber nicht das zukünftige Leben vorherbestimmt. Auch andere Faktoren haben Einfluss auf die spätere Entwicklung wie das Elternhaus oder die Schule. Wichtig sei eine frühzeitige Unterstützung, z. B. auf der Neonatologie durch häufiges Anlegen oder Känguruhen zur Förderung der Bindung. Im Kindesalter helfen laut Entwicklungspsychologinnen* ganz einfache Dinge wie vorlesen, spielen, gemeinsam Neues entdecken. So kann den Startschwierigkeiten rund um die Geburt wirksam begegnet werden.

Quelle: JAMA Pediatrics