Die Wissenslücken füllen
veröffentlicht am 13.10.26

© Esteban-Alejandro/shutterstock
Rund um Schwangerschaft und Bewegung halten sich noch immer hartnäckig Mythen wie „Du solltest dich schonen“. Dabei existieren keine Belege dafür, dass Sport an sich schädlich sei. Besonders schwangere Leistungssportlerinnen, deren Broterwerb von ihrer Physis abhängt, sind häufig verunsichert, was im Training erlaubt ist und was nicht. Prof.in Kirsten Legerlotz und Prof.in Petra Platen haben das Projekt „Schwangerschaft und Spitzensport“ ins Leben gerufen und ihre Ergebnisse auf der Website „Athletin D“ zusammengetragen. Das Problem liegt laut den Forscherinnen darin, dass Trainerinnen* nichts über Schwangerschaft und Geburt in ihrer Ausbildung erlernen und bei Gynäkologinnen* das Thema Sport im Studium kaum eine Rolle spielt. Daher haben Leistungssportlerinnen, die Mütter werden, kaum Ansprechpartnerinnen*. Diese Wissenslücken wollen die Forscherinnen nun mit der neuen Website füllen und diese kontinuierlich mit neuen Erkenntnissen erweitern. Hier gelangen Sie zur Website: www.athletin-d.de.