Sicheres Wachstum ermöglichen

veröffentlicht am 30.06.26

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Vorzeitige Wehen entstehen oftmals aufgrund von Entzündungen im Uterus und der Plazenta. Ein neuer Wirkstoff namens Rytvela setzt genau hier an und hemmt Entzündungsprozesse. Dadurch können vorzeitige Wehen und nachfolgend Frühgeburten vermieden werden. Derzeit eingesetzte Medikamente verschaffen bei vorzeitigen Wehen weniger als 48 Stunden Zeit und verhindern somit keine Frühgeburt. Weitere Arzneien unterdrücken das Immunsystem, sodass die Entwicklung des Fötus nicht ungestört fortgeführt werden kann. Bei Rytvela bleibt dagegen das Immunsystem intakt. So soll die Schwangerschaft verlängert werden bei gleichzeitiger Sicherstellung der Reifung des Fötus. Im präklinischen Mausmodell sank die Frühgeburtenrate um 40 Prozent. Ob diese Ergebnisse auch bei Menschen erzielt werden können? Die Durchführung klinischer Studien wird derzeit vorbereitet.

Quelle: The Journal of Immunology