Doppelter Schutz
veröffentlicht am 23.7.26
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Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt Schwangeren, sich gegen Influenza und Pertussis, gemeinhin bekannt als Keuchhusten, impfen zu lassen. Die Impfquoten liegen jedoch mit 23 Prozent (Influenza) und 51 Prozent (Pertussis) noch nicht im grünen Bereich. Ein möglicher Weg, die Impfquoten zu erhöhen, könnte in der gleichzeitigen Verabreichung liegen. Ob dies sicher ist, untersuchte nun eine australische Kohortenstudie, die Registerdaten von 13.918 Schwangeren auswertete. Verglichen wurden 6.959 Frauen, die gleichzeitig beide Impfungen erhielten mit Daten von gleichvielen Schwangeren, die nur gegen Pertussis geimpft wurden. Die Forschenden betrachteten unter anderem die kindlichen Outcomes Frühgeburt, „small for gestional age“ (SGA) und niedriges Geburtsgewicht. Für keinen der Punkte konnte ein nennenswerter Unterschied zwischen den beiden Gruppen festgestellt werden. Gleiches gilt für maternale Faktoren wie Blutungen, Präeklampsie, vorzeitiger Blasensprung oder verfrühte Wehen. Somit ist die Sicherheit einer gleichzeitigen Impfung laut Autorinnen* belegt. Mehr zu Impfungen in der Schwangerschaft erfahren Sie im aktuellen Hebammenforum ab Seite 22.
Quelle: JAMA Network Open